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Neurodermitis in der "Allergiesaison"
27. Mai 2006 - Dr. Jens Meyer

Allergien sind insgesamt auf dem Vormarsch und betreffen zunehmend auch junge Erwachsene und Kinder. Das Frühjahr 2006 war vor allem in Norddeutschland für viele Personen mit Allergien durch besonders starke Beschwerden geprägt. Zunächst dauerte es aufgrund der anhaltend kalten Temperaturen recht lange, bis die Vegetation aus ihrem Winterschlaf erwachte. Dann aber führte der schnelle Witterungswechsel zu einem wahren "Pollensturm", mit gelblichen Belägen auf Autos und Gartenmöbeln. Weit verbreitet sind Beschwerden wie "Heuschnupfen" mit juckender Nase und tränenden Augen. Zahlreiche Personen haben zudem mit sogenannten "Kreuzallergien" gegenüber Nahrungsmitteln zu kämpfen. Und auch hautempfindliche Patienten können betroffen sein. Es ist mittlerweise erwiesen, dass Pollenflug bei entsprechender Veranlagung auch eine Neurodermitis verschlechtern kann. Betroffen sind in diesen Fällen vorrangig das Gesicht und der Hals.

Während im Frühjahr vor allem die Pollen von Hasel, Erle und Birke zu Symptomen führen, sind im Frühsommer zumeist die Roggen- und Gräserpollen für entsprechende Beschwerden verantwortlich. Im Spätsommer dagegen können verschiedene Kräuter wie Beifuß, Spitzwegerich, Sauerampfer und Brennessel einen allergischen Schnupfen auslösen. Neben den "saisonalen Allergenen" wie den Pollen gibt es zahlreiche weitere Auslöser, die zu ganzjährigen Symptomen führen können. Hierzu gehören z.B. die Tierhaare, die Hausstaubmilben oder bestimmte Arten von Schimmelpilzen. Um aus der Vielzahl an "Verdächtigen" die richtigen zu identifizieren, stehen dem Hautarzt mehrere diagnostische Verfahren zur Verfügung. Verschiedene Testmöglichkeiten an der Haut und im Blut führen in der Mehrzahl der Fälle bereits zu einem konkreten Ergebnis. Im Zweifelsfall können "Provokationstestungen" an der Nase weitere Hinweise geben.

Zur Behandlung allergischer Reaktionen der Nase und der Augen stehen für die akuten Symptome vor allem Nasensprays, Tabletten und Augentropfen zur Verfügung. Langfristig kann insbesondere bei Pollenallergie eine Allergieimpfung, die sogenannte "Hyposensibilisierung", durchgeführt werden. Zur Behandlung der Neurodermitis in den "sensiblen" Arealen wie Gesicht und Hals haben sich vor allem moderne, kortisonfreie Cremes bewährt.

In Zusammenarbeit mit der "Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst PID" bietet der Deutsche Wetterdienst im Internet Vorhersagen des Fluges der sechs allergologisch wichtigsten Blütenpollen Hasel, Erle, Birke, Süßgräser, Roggen und Beifuß an. "Diese Vorhersage ist sinnvoll, da der Blühbeginn der Pflanzen in Mitteleuropa witterungsbedingt bis zu 6 Wochen schwanken kann", berichtet der PID. "Zudem hängt dann die Konzentration der freigesetzten Pollen ganz entscheidend vom aktuellen Wetter ab." Die gezielte Prophylaxe für Pollenallergiker könne deshalb durch eine täglich aktualisierte Pollenflug-Vorhersage erheblich verbessert werden.

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