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Informationem zum Schutz vor UV-Strahlung
3. Juli 2007 - Dr. Jens Meyer

Wenn strahlender Sonnenschein die Familie zur Radtour, zum Wandern oder an den Badesee lockt, ist UV-Schutz leichter gesagt als getan. Nicht immer führt der Weg durch kühle Wälder, am Strand sucht man oft vergebens nach einem schattigen Plätzchen. „Dann ist ein textiler UV-Schutz das A und O“, betont Dr. Elmar Ehring.

„Veränderte Freizeitgewohnheiten seit den 60er und 70er Jahren und eine gleichzeitig zunehmende Strahlungsintensität der Sonne auf der Nordhalbkugel haben dazu geführt, dass wir heute mit steigenden Hautkrebsraten, besonders auch den Frühformen, konfrontiert werden“, berichtet der Hautarzt aus Münster. Zu dieser Zeit sei leider auch der Hut aus der Mode gekommen. Ehring empfiehlt, in der Sonne unbedingt eine Kopfbedeckung zu tragen, am besten mit Sonnenkrempe. Bei Kindern ist besonders auf einen maßvollen Umgang mit der Sonne zu achten, denn die Ursachen für spätere Hautkrebserkrankungen sind oft auf UV-Einwirkung schon in der Kindheit zurückzuführen, betont der Dermatologe.

Neben dem Meiden der Sonne bieten Textilien bei Aktivitäten im Freien den effektivsten Schutz. Das ist auch beim Baden und Planschen wichtig, da Wasser die Strahlung noch reflektiert. „Heute erlauben auch Schwimmbäder, dass man im Wasser ein T-Shirt trägt“, berichtet Ehring. Allerdings halten nicht alle Textilien die UV-Strahlung gleich gut ab. Als Faustregel empfiehlt Ehring: Dunkle Farben sind wirksamer als helle, dunkles Blau beispielsweise absorbiert das gesamte Lichtspektrum. Dicht gewebte Stoffe lassen weniger UV-Strahlung auf die Haut als leichte. Ein weißes Baumwollhemd weist etwa einen UVSchutzfaktor (UPF) von 10 auf. Das bedeutet: die Strahlenintensität wird unter optimalen Bedingungen um das zehnfache verringert. Dichte, dunkle Baumwollkleidung erreicht einen UPF von rund 20. Für besonders geeignet hält der Dermatologe UV-Schutztextilien, die als Badekleidung angeboten werden. Spezielle Webtechniken und UV-absorbierende Materialien ermöglichen UPF-Werte von bis zu 80.

Hautpartien, die nicht durch Textilien geschützt werden können, müssen mit Lichtschutzpräparaten eingecremt werden. Je nach Hauttyp und Sonnenintensität sollten sie mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 20 aufweisen, rät Ehring. Hat man stark geschwitzt oder gebadet, muss die Anwendung unbedingt wiederholt werden, um die Schutzwirkung zu erhalten. Wer eine empfindliche Haut hat, sollte darauf achten, dass es nicht zu Unverträglichkeitsreaktionen kommt.

Die Lichtschäden der Haut – vor allem die in den ersten 18. Lebensjahren erworbenen – sind die weitaus häufigste Ursache für die Entstehung von Hautkrebs. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum einen kostenlosen UV-Check per Handy an. Dort können die Nutzer täglich die neuesten Daten zur Sonnenintensität am aktuellen Aufenthaltsort abrufen. Berücksichtigt wird dabei auch die aktuelle Ozonverteilung. Neueste Satelittentechnik machts möglich. Außerdem gibt es im Internet (www.uvcheck.de) eine Vielzahl von Tipps und Hinweisen zum richtigen Verhalten unter der Sonne.

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